Diese modulare Keramikskulptur interpretiert die Anatomie eines Krokodils als System austauschbarer Elemente. Die geometrische Segmentierung und die Möglichkeit der Neukonfiguration verleihen der Arbeit einen spielerischen, beinahe konstruktiven Charakter.
Gleichzeitig thematisiert die Fragmentierung eines archaischen Tieres den menschlichen Drang, Natur zu analysieren, zu kontrollieren und neu zusammenzusetzen. Glänzende, kubische Elemente wirken wie bewusste Störungen im organischen Gefüge und verweisen auf künstliche Eingriffe, Optimierung und Manipulation. Das Krokodil bewegt sich zwischen Naturform und Konstruktionsprinzip und wird so zu einer Metapher für eine Gegenwart, in der evolutionäre Prozesse zunehmend gestaltet erscheinen.
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